Was ist pit-pat?

Wie entstand pit-pat?
Der pit-pat Sport wurde 1984 von den Gebrüdern Wagner aus Ingolstadt entwickelt.

Was ist eine pit-pat Anlage?
Zu einer pit-pat Anlage gehören 18 Tische, die alle verschiedene Hindernisse haben. Ein beliebtes Hindernis ist zum Beispiel die Zielscheibe der Bahn 6, in diese man mit so wenig wie möglich Stößen reinschießen muss, oder bei der Bahn 18 muss man 3 Kegel versuchen auf einmal abzuräumen. Solche und noch viel mehr interessante Hindernisse hat jede pit-pat Anlage.

Wo steht eine pit-pat Anlage?
Bis heute gibt es in Deutschland zirka 100 und in Österreich zirka 40 Anlagen. Anlagen werden sowohl auch in Belgien, Schweden, Frankreich, Italien, Spanien und in der Schweiz betrieben.

Was ist ein pit-pat Tisch?
Die Tische sind meist aus Beton und haben die Masse 2.45 m lang, 40-80 cm breit und 80 cm hoch.

Was benötigt man zum pit-pat Spielen?
Zum pit-pat Spielen benötigt man noch einen Queue und vier verschiedenfarbige Bälle (Blau, Rot, Grün und Gelb). Man braucht immer einen dieser vier Bälle an einer Bahn, denn jeder Ball hat einen anderen Härtegrad.

Was ist das Ziel?
Das Ziel jedes pit-pat Spielers ist es bei allen 18 Bahnen nur einen Stoss zu benötigen, sodass man eine 18er Runde gespielt hat.

Gibt es auch Spielregeln?
1. Der vorgeschriebene Ball soll mit möglichst wenig Stößen das Ziel erreichen. Jeder Stoß zählt als Punkt. Die Höchstzahl pro Tisch beträgt 6 Punkte.

2. Ist ein Hindernis ordnungsgemäß überwunden, wird der Ball von seiner neuen Lage aus weiter gespielt. Liegt der Ball unspielbar an der Bande oder am Hindernis, darf er für den nächsten Stoß spielbar abgelegt werden (Hintere Stockbreite).

3. Verlässt ein Ball den Spieltisch, muss er vom Abstoßpunkt neu gespielt werden.

4. Tisch 3: der Ball muss auf dem Turmplateau liegen bleiben.

5. Tisch 14: der Spielball wird rückwärts gespielt und muss die Bande am Tischanfang berühren.

6. Tisch 18: der Ball wird so oft vom Abstoßpunkt gespielt, bis alle Kegel abgeräumt sind. Kegel, welche von zurückprallenden Bällen umgestoßen werden, zählen nicht. Auch darf der Ball die Banden nicht berühren. Weiter ist darauf zu achten, dass die drei Kegel genau über den grünen Punkten aufgestellt werden (zentrisch über grünem Punkt).

7. Gespielt wird im KO System auf Tischgewinn. Wer den Ball mit weniger Stößen ans Ziel bringt, gewinnt den Tisch. Wer in einer Runde mehr Tische gewonnen hat, gewinnt die Partie.

8. Es darf nur mit dem zur Tischfarbe entsprechendem Ball gespielt werden. Wer einen Ball mit falscher Farbe stößt, verliert den Tisch, unabhängig davon, wie viele Stöße der Gegner braucht.